Der Nordirlandkonflikt zwischen 1968 und 1998 - Konfliktlösungsansätze und Einfluss der Republik Irlands auf den Prozess - Nadja Kemper

Der Nordirlandkonflikt zwischen 1968 und 1998 - Konfliktlösungsansätze und Einfluss der Republik Irlands auf den Prozess

Durch Nadja Kemper

  • Veröffentlichungsdatum: 2012-04-24
  • Genre: Politik und Zeitgeschehen

Beschreibung vom Buch

Der Zeitabschnitt zwischen 1968 und 1998 umfasst die Phase des Ausbruchs des Protestes gegen die Unterdrückung der katholischen Minderheit in Nordirland bis zum Abschluss des Karfreitagsabkommens. Diese von Gewalt und paramilitärischen Auseinandersetzungen geprägte Zeit, wird allgemein hin als 'Troubles' bezeichnet. Der Zeitraum ist geprägt von einer Vielzahl von Lösungsversuchen und Abkommen, die ein Ende des Konflikts mit sich bringen sollten, das eine für alle beteiligten Parteien annehmbare Lösung liefern sollte. In der vorliegenden Arbeit sollen nach einer kurzen Einführung, die den Konflikt historisch begründen soll sowie die die Gründe für den Ausbruch des Konfliktes darlegen soll, diese Konfliktlösungsansätze dargestellt werden. Dabei werden jeweils die agierenden Parteien mit ihren Positionen erläutert, sowie das Ergebnis mit seiner Wirkung auf die Konfliktlage beschrieben. Von besonderem Interesse wird während der Arbeit auf die Rolle der Republik Irlands hingewiesen und gezeigt in welcher Form sie sich in den Lösungsfindungsprozess einbringen konnte. Der Fokus liegt deshalb vornehmlich auf Abkommen zwischen den britischen und irischen Regierungen, sowie auf Initiativen der beiden Seiten selbst. Die Kooperation und das gegenseitige Miteinander im Zusammenhang mit dem Konflikt soll hier zentral dargestellt werden. Inwiefern konnte sich die Republik Irland in den Prozess der Problemlösung einbringen und ihre Vorstellungen durchsetzen? Welche Wege wählte sie dafür und wie haben sich die Positionen und Interessen im Laufe der Jahre eventuell verändert?